FoW-Late-Event 19.03.2011

21. März 2011

Ziel erfassen...

Der FoW-Late-Event des Gilead Kärnten ist geschlagen, der Samstag überstanden. Hier der Nachbericht der Orga:

Persönliches:
Nachdem ich auf dem Weg nach Nussdorf noch einen erkleklichen Umweg machen durfte, um meiner Mutter Dokumente aus Bad Ischl abzuholen, die sie eine Woche zuvor vergessen hatte und morgen braucht, begann mein Tag irgendwann um nach zwei Uhr in the morning. Interessanterweise war ich aber recht frisch und munter, und so fuhr ich durch die pechschwarze Dunkelheit. um in Bad Ischl ein wenig Schneefall zu haben. Um acht schlug in Oberndorf auf, um noch letzte Details zu klären, die Preise zu holen und Walter Geld zu geben. Dann ab nach Nussdorf und die restlichen Tische aufgebaut; das war eigentlich der einzige leicht stressige Teil für mich, weil ich da schon gerne schauen wollte, wer kommt und wer noch fehlt, aber dank der Hilfe der bereits anwesenden Spieler ging auch das recht flott.

Nach der Einteilung der Spiele hatte ich den Vormittag Zeit noch ein paar Orgasachen zu machen, von Tisch zu Tisch zu schlendern und ein wenig die Stimmung einzufangen. In meinem alten Job wurde die Essensfrage „geklärt“ und zu Mittag leistete mir Walter Gesellschaft, um auf das teure Hab und Gut der Leute aufzupassen. Danke an Walter und so hatten wir Gelegenheit auch über dies und das zu plaudern, und vor allem über den kommenden Military Day – the „Austrian Salute“.

Nach einem sehr ausgiebigem und gutem Essen dann der Nachmittag und mein Spiel gegen Fab. 78. Sturmkompanie gegen ungarische Infantrie war, wie zu erwarten war, die zähe und fordernde Partie. Toller und netter Gegner, und letztendlich passten bei mir in einem Spiel einmal die Strategie und die Reservewürfe. Die zweite Welle der Reserven und somit die größere Masse brachte unter hohen Verlusten den Sieg. Danke für das Spiel. Nach einer launigen Schlussrede – ich hoffe nicht zu lange – und dem Verteilen der Urkunden und Preise ging es dann für Manuel und mich nach Hause. Um 20.30 Uhr konnte ich mir ein Abendbrot schmieren und danach recht zufrieden ins Bett kriechen; ein langer aber sehr schöner Tag. Der recht heftige und nette Beifall am Ende des Tages hat mich direkt ein wenig verlegen gemacht, mir aber auch gezeigt, dass wir ein gutes Event hatten.

Hier noch ein paar Stichworte der Pros und ein paar Cons:

Auf der Plusseite

  • Die Orga hat gut funktioniert; danke an Walter und Manuel.
  • Die teilnehmenden SPieler waren diesmal sehr diszipliniert, was Abgabe der Listen, Ankunfszeit vor Ort und (leider) rechtzeitige Absagen betraf. Franz hat halt einfach einen Job, wo das oft nicht früher geht und wir alle können froh sein über jeden, der diese Jobs ausübt.
  • Den diesmal angewandten Zeitplan kann man eventuell als „Copy-Paste“ für alle folgenden FoW- Events anwenden. Zumindest habe ich dazu nur Gutes gehört. Genügend Zeit für alles – den habe ich selbst als wirklich gelungen angesehen.
  • Danke an alle Geländebauer und zur Verfügungsteller.
  • Service, Vor-Ort-Essen und Größe der Location sind toll, das erzeugt eine sehr stressfreie und angenehme Stimmung.
  • Die Qualität der gebotenen Armeen ist mittlerweile sehr gut.
  • Wieder neue Gesichter – das ist schön, weil sich auch das Hobby immer wieder neu definieren muss und man auch Input von außen braucht.
  • Die herrschende, allgemein gute Stimmung.

Nicht ganz so toll

  • Ich habe nach dem ersten Rundgang vergessen Fotos zu machen. Bin ich irre?? Aber ich denke, es waren drei andere sehr rege Fotografen dabei. Ich werde da hoffentlich aufgefangen. (Anm. d. Admins: Ja, bist du, und ja, wirst du – siehe Fotos unten *evil smirk*.)
  • Bei meinem eigenen Normandietisch aus Faulheit vergessen die Platten zu holen, der war ein wenig klein. Mea culpa!
  • Die Preisvergabe war ein wenig wirr, aber irgendwie waren dann doch wieder Preise für alle da und außer den Bemalpreisen war das recht wirr. Sorry.
  • Die Beleuchtung im Raum ist leider nicht toll. Es reicht zum Spielen und an sonnigen Tagen wird es kein Problem sein, aber das habe ich recht oft gehört und auch selbst gesehen (vor allem bei der Bemalwertung) – ein wenig „düster“. Eventuell können da die Wirtin und der Walter ein wenig was drehen.

Tjo, das war es einmal von meiner Seite aus. Bitte bei Anregungen und Bemerkungen einfach her damit. Vielleicht habe ich auch alles zu positiv gesehen – man weiß ja nie.

>> Nachbetrachtung in der Festung

[Fotos von El Cid]

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