Napoleonischer Kugelhagel 28.07.2016 (und Stammtische Juli 2016)

1. August 2016

Napoleonischer Kugelhagel 28.07.2016

Am 28. Juli 2016 fand die erste Kugelhagel-Partie am Comitatus-Stammtisch statt. Nachstehend ein ausführlicher Bericht mit Galerie, die obendrein weitere Impressionen der Juli-Stammtische beinhaltet.

Napoleonischer Kugelhagel 28.07.2016

Khornosaurus, als Veranstalter des ersten Szenarios „Hinterhalt“, hatte das Spielfeld (in doppelter Größe) bereits aufgestellt und einen Großteil der Miniaturen mitgebracht, als der Rest von uns am Stammtisch erschien. MThomas übernahm den OK der Briten und deren 2. Brigade, Khornosaurus den SiC und die 1. Brigade (jeweils 3x Linieninfanterie und 1 Batterie 9pdr.). Arthag übernahm den OK der Franzosen und die vier Bataillone Leichte Infanterie, El Cid den SiC und Kavalleriebrigadier (2x Lanziere und 1x Chasseurs a Cheval).

Die Briten waren bereits auf dem Marsch durch ein Dorf und ein von Hügeln gesäumtes Tal, die Franzosen stellten nur Nebelmarker auf. Die Karten fielen günstig und so enttarnten die Franzosen zuerst die Chasseurs a Cheval, was die Briten ins vorderste Karree drängte. Dann enttarnten sich an der anderen Flanke die 7. Polnischen Lanziere unter Colonel Jan Konopka. Die Briten-Artillerie verwürfelte beide Salven und wurde von den Lanzieren überrannt und ausgelöscht. Die 2. Brigade drängte hektisch durch den Obstgarten nach vorne, um die 2. Batterie 9pdr ins Spiel zu bringen.

Dann enttarnten sich die 2. Lanziere unter Colonel Sourd und attackierten ein weiteres Britisches Bataillon, welches nur kurz zurückfiel, und in der Folge von den Chasseurs im Rücken attackiert und ebenfalls ausgelöscht wurde. Die Briten steckten teilweise im Obstgarten fest oder zwischen den entfesselten Kavallerieregimentern der Franzosen.

Runde 2 – die französischen Leichten Bataillone entwickelten sich die Sierras herunter und begannen mit Salvenfeuer das einzelne Karree zu dezimieren. Angesichts der nahen und ungebremsten Kavallerie war ein Rückformieren eher ungünstig, und so musste es die Prügel einstecken und zurückfallen. Colonel Sourds Lanziere überritt auch dieses Bataillon, während Colonel Konopkas Polen die zweite Batterie erledigte.

Zwar gelang es den Briten, die Chasseurs zu eliminieren, doch sie verloren die komplette 1. Brigade und die komplette Artillerie, und steckten zwischen dem Dorf, der Kavallerie und der vollständig intakten französichen Infanterie fest. Ein einsames Britisches Bataillon versuchte sein Heil in der Flucht über einen Seitenweg in den Sierras.

Beinahe ein Bloody Albuera, oder wie Colonel Konopka so treffend bemerkte: „Gdzie diabeł nie może tam Polaka pośle“ (where even the devil can’t make it then he’ll send Poles there).

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