Late Fall Historical Battle Day 11.11.2017

13. November 2017

Late Fall Historical Battle Day 11.11.2017

So, die Late Fall 2017 ist vorbei, und es war wieder eine gelungene Veranstaltung, wie ich finde. Erstmal danke an alle, die so zahlreich erschienen sind, auch aus Wien, Kärnten, der Steiermark und Bayern. Ich habe mehr als 40 Leute gezählt, die sowohl präsentiert und gespielt haben, als auch nur Zuschauer waren oder Anhang. Für die Late Fall ein sehr schönes Ergebnis und für die Orga der Antrieb weiterzumachen, und für euch, die Community weitere Events zu veranstalten. So macht die „Arbeit“ für euch und das Hobby auch Spaß.

Dass der Wirt unorganisiert ist, wissen wir ja, und die Irren von der Hochzeitsgesellschaft haben an Chaos addiert, dennoch müssen wir uns vor Augen halten, dass die kostenlose Benutzung der Location sonst kaum wo möglich ist. Und daher auch ein paar „Gags“ billigend in Kauf nehmen. Das Gansl hat mir trotzdem geschmeckt.

Ich habe mir heute auch 2 Spiele mit dem MThomas gegönnt, und wir hatten extrem viel Spaß dabei, und genügend Zeit zwischendurch, sowohl alle Fragen zu beantworten als auch über andere Spiel zu quatschen.

CU auch 2018 wieder

Schlachtbericht

Bericht von der Kampagne in der Lombardei 1797 unter General de Division Hilarion Paul Francois Bienvenu du Puget, Marquis de Barbentane

Wir bezogen in den frühen Morgenstunden des 20.Brumaire (10.November) unsere Stellungen an den Weinbergen nahe dem Örtchen Marsiletti. Die Österreicher unter Alvintzy (MThomas) hatten einen Haufen an leichten Truppen aufgeboten, allen voran die verhassten Grenzer, Merde, ich mag sie nicht, denn sie kämpfen wie die Teufel. Capobrigata Lahoz brachte seine Legione Lombarda in Stellung (zu Hause kämpfen sie einfach besser), und wir begannen den Vormarsch.

Alvintzy schien von allen guten Geistern verlassen, denn er ließ seine Österreicher angreifen, mon dieu, was für ein Plan. Alle leichten Truppen schwärmten durch die Weinberge voran, unterstützt von einer Batterie 12-Pfünder bei der Osteria Vecchia von Marsiletti. Doch Lahoz konnte den kühnen Vorstoß der Österreicher an der Straße nach Mantova aufhalten. Aber nur kurz, denn ihre Kürassiere zersprengten die Lombarden. An der linken Flanke erwischten die Lanciere der Legione Polacco die Grenzer im offenen Gelände und erledigten sie – huzzah! Doch die Freude währte nicht lange, denn Alvintzy schickte eins seiner Grenadierbataillone gegen sie und besiegelte so das Schicksal der tapferen Polen.

Nun führte Chef-de-Brigade Bruno die 57e Demi-Brigade, „Le Terrible“, zügig nach vorne, um das Gleichgewicht der Kräfte wiederherzustellen. Inzwischen warfen die Lombardier zusammen mit ihren Cacciatori a cavallo sowohl ein Linien- als auch ein leichtes Bataillon und die Kürassiere der Österreicher, und konnten nur durch die heraneilenden österreichischen Lanciere gestoppt werden, sie hätten sonst den gesamten rechten Flügel eingedrückt.

Zu Mittag waren wir Herr der Lage und des Schlachtfeldes, und Alvintzy befahl im Angesicht der Niederlage den Rückzug. Wir rasteten und kampierten noch auf dem Schlachtfeld, doch schon am nächsten Tag setzten wir die Verfolgung des sich gegen die Ebene von Marmirolo zurückziehenden Feindes. Auf einem flachen offenen Gelände, das ihr Brigadier Haidbauer zur Verteidigung ausgesucht hatte, trafen wir aufeinander. Bruno, gierig seine 57e Demi-Brigade ins Feld zu führen, stürmte voran, unterstützt von der Artillerie der Legione Lombarda. Nahe der getreidemühle von Marmirolo hatte Alvintzy seine 12-Pfünder positioniert, unterstützt durch Grenzer und Grenadiere.

Unsere Artillerie spielte fleißig auf und die Kugel trafen die Grenzer und trieben sie in die Allee in Deckung. Dort im Zentrum entspannen sich hernach heftige Nahkämpfe, in deren Verlauf das erste Bataillon der 57e DB ausgelöscht wurde. Vallet fiel an der Spitze seiner Männer. Die anderen beiden Batillone der 57e DB an der linken Flanke rangen mit den österreichischen Grenadieren und Grenzern, und konnten schlussendlich die Nahkämpfe durch das Eingreifen eines leichten Halb-Bataillons für sich entscheiden.

Beide Parteien führten nun ihre Kavallerie heran. Die Legione Polacco überritt ein österreichisches Bataillon in der Allee, die Cacciatori a cavallo und die österreichischen Ulanen verbissen sich derart ineinander, dass dieser Nahkampf bis zum Ende der Schlacht anhielt, selbst das Eingreifen weiterer österreichischer Bataillone änderte daran nichts mehr. Die Legione Lombarda hielt die linke Flanke eisern und wehrte alle Angriffe der Kürassiere und Grenzer ab, hielt zäh im Feuer der 12-Pfünder aus. Gegen Nachmittag war die österreichische Armee erschöpft und gebrochen und zog sich langsam nach Mantua zurück.

Nun geht’s auf nach Mantua, um den Österreichern und Alvintzy den Gar aus zu machen.

>> Zum Late Fall Historical Battle Day in der Festung

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