Napoleonic Big Battle 1807 bei der Late Fall 2025

13. Januar 2026

Napoleonic Big Battle 1807 bei der Late Fall 2025

Bericht vom Big Battle am 15.11.2025 – 9.Late Fall

Graudenz 1807. 4 preußische Brigaden unter General L’Estocq stellten sich einer Franco-Alliierten Armee (8 Brigaden) unter Napoleon selbst. Eine Brigade saß in der Festung Graudenz, zwei Brigaden im Zentrum und vor der Stadt Graudenz und die Avantgarde-Brigade (hauptsächlich Reiterei) am rechten Flügel. Ihnen gegenüber eine polnisch-schweizerische Brigade, 3 französische Brigaden (eine Reiterei) plus schwerer Doppel-Batterie und 3 bayrische Brigaden, sowie eine Garde-Brigade als Reserve.

Gesamt 713 Franco-Alliierte gegen 402 Preußen. Siegpunkte pro wavering Brigade plus broken Brigade plus eroberten Strongholds.

Fazit: Sieg für die Preußen 11 : 8 nach Siegpunkten.

Die Franco-Alliierten verloren genau so viele Einheiten (27) wie die Preußen gesamt hatte (27). Sie verloren mehr Miniaturen (452+) als die Preußen gesamt hatten (402). Die Preußen verloren 55,56 % ihrer Units, die Franco-Alliierten 56,25 % ihrer Units. Beide Armeen büßten mehr als 60% ihrer Mann- und Punktestärken ein: Preußen 60,20 % Mann und 61,14 % Punkte und die Franco-Alliierten 63,39 % Mann und 61,60 % Punkte. Der Nachteil der Franco-Alliierten: wenig Platz für Entfaltung aller Brigaden. Der Nachteil der Preußen: keine Reserven.

Manöverkritik:

Die polnisch-schweizerische Brigade wurde gegen die Festung geschickt – ein tödlicher Fehler, der diese Brigade kostete. Die bayrische Reserve-Brigade bekam viel zu wenig Aufmarschraum, da sich der bayrische Divisionär nicht wirklich vorwärts bewegt hatte, dadurch staute sich alles und man verlor dort eine Batterie und viel Zeit. Das Zentrum agierte zuerst zu vorsichtig, und nach dem Wegfall des Divisionärs, absolut überfordert. Die Garde kam viel zu spät aufs Feld und in den Einsatz, konnte dann nur mehr kosmetisch tätig werden, zumal ihr neuer Kommandant kaum der Regeln mächtig war und vom OK nicht wirklich eingewiesen wurde. Die Preußen erledigten von Beginn an gezielt die schwächeren Einheiten des Gegners und holten so viele Siegpunkte aufgrund wavering tests. Und sie verließen sich mehrheitlich auf die überlegene Feuerkraft ihrer Linien respektive auf ihre leichte Kavallerie.

Es war ein absoluter Fleischwolf von Bataille, und die Festung und Stadt Graudenz hielten bis zum Ende der Schlacht – gespielte 11 Runden bzw. 6+ Stunden.

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